Über uns

TuTIB – das steht für Tierrechts- und TierbefreiungsInitiative Berlin.

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Wir, eine Ortsgruppe des tierbefreier e.V., können und wollen die beispiellose Gewalt, die Tiere durch den Menschen erleiden müssen, nicht hinnehmen. Wir lehnen den Tierschutz ab, der lediglich eine sogenannte „artgerechte Haltung“ und „humane Tötung“ fordert. Ebenso verhält es sich mit dem Artenschutz, der ausschließlich den Erhalt der Artenvielfalt anvisiert. Wir verstehen uns als Teil der politischen Tierrechtsbewegung und damit als Teil einer emanzipatorischen Bewegung, die sich gegen alle Formen von Herrschaft, Unterdrückung und Diskriminierung richtet. Das heisst, wir wenden uns gegen alle Verhältnisse, in denen nichtmenschliche Tiere nicht als Zwecke an sich behandelt werden, sondern in denen sie für Nahrung, Kleidung, medizinische Versuche und Unterhaltungszwecke genutzt, ausgebeutet und getötet werden. Unser Einsatz für Tierrechte richtet sich gegen den gesellschaftlich vorherrschenden Speziesismus. Dieser drückt sich aus in willkürlichen Vorurteilshaltungen, in struktureller Herrschaft und Ausbeutung/Gewalt gegenüber nichtmenschlichen Tieren.

Wir treten für die gesellschaftliche Befreiung der Tiere ein, d. h. wir möchten sie aus den sozialen, kulturellen und institutionalisierten Gewaltverhältnissen herauslösen. Ein Aspekt ist dabei die Bewerbung des Veganismus, einer tierproduktfreien Lebensweise, die den Tieren ein größtmögliches Maß an Respekt zukommen lässt und sie in ein moralisch-bewusstes Denken und Handeln einschließt. Wir kämpfen für das, was die Einzigartigkeit und das Wesen jedes einzelnen Individuums erforderlich macht:

ein Recht auf Freiheit, Unversehrtheit und ein uneingeschränktes Lebensrecht,
frei von menschlicher Grausamkeit und Willkür.

Eine befreite Gesellschaft kann nur eine sein, in der menschliche und nichtmenschliche Tiere einander frei von Herrschaft solidarisch begegnen und ihre Vielfalt entwickeln. Mit diesem Gedanken sind totalitäre Tendenzen sowie Rassismus, Sexismus, Homophobie, Nationalismus und alle anderen Formen von Diskriminierung, grenzverletzende Äußerungen und Verhaltensweisen oder ähnliche Unterdrückungsmechanismen unvereinbar – und haben bei uns nichts verloren. Menschenverachtende Haltungen lehnen wir ebenso grundsätzlich ab wie Vergleiche, die in irgendeiner Art und Weise das Leid von Menschen gegenüber dem von Tieren relativieren. Daher sind Personen und Gruppen die ein solches Verhalten zeigen oder entsprechende Einstellungen vertreten weder bei unseren Gruppentreffen noch bei unseren Aktionen oder im Verein und als Bündnispartner*innen erwünscht.


 

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